Aktuell
12. April 2012
Wasserleb
en 2012 sind fünf Exkursionen mit dem Rheinaubund: Folgen Sie uns bereits Ende April zu einer gigantische Baustelle, im Juni auf den verbindenen Rhein, der Hochsommerhitze entfliehend in einen tiefschürfenden Canyon im September zur Fusion in eine ursprüngliche Landschaft und im Oktober an eine unfassbare Quelle!
Schaffhausen, 12.3.2012
Die nationalen Gewässerschutzorganisationen Rheinaubund, Aqua Viva und Schweizerische Greina-Stiftung schlagen Alarm: Ende 2012 läuft die bereits verlängerte Frist ab, innert der Kantone und Kraftwerke Bäche mit keinem oder zu wenig Restwasser hätten sanieren müssen. Jetzt zeigt eine neue Bestandesaufnahme des Bundes, dass der Vollzug der dringend nötigen Restwassersanierungen vielerorts sträflich vernachlässigt wurde. Von allen Wasserentnahmen welche die Kantone als sanierungspflichtig eingestuft haben, sind nur 37% saniert, bei 63% der Entnahmen ist eine Sanierung noch ausstehend.
Medienmitteilung Restwassernotstand (45 kB)
"Leuthard rügt Bergkantone "NZZ am Sonntag vom 8. April (5.1 MB)
Schaffhausen, 27.2.2012
In der Stellungnahme zum Gutachten der Eidgenössischen Natur und Heimatschutzkommission (ENHK) und der Eidgenössischen Kommission für Denkmalpflege (EKD) zur Sanierung der Restwasserstrecke des Kraftwerks Rheinau unterstützt der Rheinaubund die Postition der Kommissionen: Die beste Lösung für die komplexen Fragestellungen in der Rheinschlaufe sind deutlich höhere Restwassermengen als die vom Bundesamt für Energie und vom Kraftwerk vorgeschlagenen.
Schaffhausen, 27.2.2012
Der Rheinaubund begrüsst es sehr, dass die Stadt Uster am Greifenseeufer bei Niederuster neue Prioritäten setzt, die Nutzung und Schutz besser differenzieren. Gegen die gleichzeitig erteilte „Baubewilligung auf Vorrat“ für ein
Seerestauraunt auf der unverbauten Uferwiese haben wir Rekurs eingelegt.
Schaffhausen, 31.1.2012
Obwohl für das geplante neue Seerestaurant am Greifensee auf der "Surferwiese" formell die Baubewilligung vorliegt, stellt die Gemeinde Uster einen neuen Standort für ein Seerestaurant beim Kioskgebäude der Schifflände zur Diskussion. Der Stadtrat strebt eine Neuordnung des Trockenplatzes samt kleinem Park östlich des heutigen Kioskes und die Verlegung des Buswendeplatzes Richtung Parkplatz am Seeweg an. Mit der Verlegung der Buswendeschlaufe bei der Schifflände erfolgt ein räumlicher Befreiungsschlag, welcher auch als Neuanfang in Sachen Seerestaurant genutzt werden kann.
Der Rheinaubund begrüsst die Initiative der Stadt Uster und hofft, dass damit der Gordische Knoten in dieser vertrackten Situation zugunsten einer sinnvollen und landschaftsverträglichen Lösung durchschlagen werden kann.
Medienmitteilung Stadt Uster





