Situation
Die im Jahr 2014 auslaufende Konzession für das Kraftwerk in Aarau soll für weitere 80 Jahre erneuert werden. Die IB Aarau hat das dem Konzessionsgesuch zu Grunde liegende Erneuerungsprojekt bei den Kantonen Aargau und Solothurn zur Vorprüfung eingereicht. Die betroffene Flussstrecke liegt zwischen Aarau (AG) und Schönenwerd (SO). Es handelt sich um ein Ausleitkraftwerk, der Grossteil des Aarewassers fliesst in einem künstlichen Kanal zum Kraftwerk. Das Restwasser fliesst durch die alte Aare. Dieses Gebiet verfügt über hohe landschaftliche und ökologische Werte.
Die nationalen, kantonalen und lokalen Umweltverbände, darunter der Rheinaubund, haben sich unter dem Namen "Arbeitsgruppe für Natur und Umwelt Region Aarau" (AGNU) in der Begleitgruppe konstruktiv für eine umweltverträgliche Erneuerung der Konzession eingesetzt. Die Forderungen der AGNU zum
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Per April 2011 sistierte die AGNU und damit auch der Rheinaubund die Mitwirkung an der Begleitgruppe, da die AGNU nicht länger Feigenblatt für die Projektanten spielen will. Mehr Informationen zum Ausstieg in der Medienmitteilung (49 kB) der AGNU vom 14. April 2011.
Zielsetzungen Rheinaubund
- Erteilung einer 40 jährigen Konzession.
- Erhöhung der Restwassermenge im Altlauf der Aare auf 30 m3/s.
- Ökologische Aufwertungen im Oberwasser, im Kanal sowie in der Alten Aare
- Grössere Flussdynamik (inkl. Überschwemmungen) ermöglichen.
- Ermöglichen eines ungehinderten Geschiebetransportes
- Mehr auentypische Lebensräume schaffen.
- Die Durchgängigkeit für alle Wasserlebewesen vollumfänglich wieder herstellen.
- Verbesserung des technischen Fischauf- und -abstiegs sowohl am Maschinenhaus als auch am Ausleitwehr.

