
- Altes Kraftwerkhaus
Situation
Bereits im Jahr 1984 wollten der damalige Betreiber Kraftübertragungswerke Rheinfelden (KWR) und der Kanton Aargau ein neues Kraftwerk an der Stelle des ursprünglichen errichten. Durch die Liberalisierung des Strommarktes erschien der Neubau nicht mehr rentabel und wurde deswegen verschoben. Per 1. Januar 1990 wurde die Konzession bis 2069 erneuert. In der Folge kam es bei der Auflage von Baugesuchen und einem Gesuch um Änderung der Konzession zu Einsprachen und entsprechenden langjährigen Verhandlungen.

- Baustelle des neuen Wasserkraftwerks
Mit der ökologischen Ausgleichsmassnahme „Umgehungsgerinne Gwild“ wurde eine der zentralen Forderungen der Umweltverbände aufgenommen. Das Umgehungsgerinne dient als Ersatz für die aus landschaftlicher und ökologischer Sicht sehr wertvollen Stromschnellen des „Gwild“, welche in Teilen dem Neubau - 1km weiter Stromaufwärts - weichen mussten.
Das alte Krafthaus in Rheinfelden wird zur Zeit abgerissen (Streitpunkt mit Denkmalschutz und lokalen Initianten, welche das Krafthaus erhalten möchten). An Stelle des alten Krafthauses entsteht ein Umgehungsgerinne. Die Begleitgruppe, in der auch der Rheinaubund vertreten ist, befasst sich u.a. mit der Gestaltung des Fisch-Aufstiegs.
Zielsetzungen Rheinaubund
Umsetzung der in der Konzession und den Baubewilligungen festgehaltenen ökologischen Ausgleichsmassnahmen mit Hauptgewicht auf ein funktionierendes Umgehungsgerinne.
- Die Fischgängigkeit ist in beiden Richtungen mindestens im heute technisch möglichen Ausmass zu gewährleisten und entsprechend den Ergebnissen des Monitoring sowie des technologischen Fortschritts anzupassen.
