Kraftwerk Ryburg-Schwörstadt

Situation

Die Kraftwerk Ryburg-Schwörstadt AG ersucht das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) am 28.2.2007 um die Erneuerung der Konzession für die Nutzung der Wasserkraft des Rheins bei Ryburg-Schwörstadt. Die Auflage erfolgte vom 15.10.2007 bis am 14.11.2007. Der Rheinaubund hat darauf am 14.11.2007 schriftlich Einsprache erhoben. Nach intensiven Verhandlungen und der Weiterentwicklung des Projektes hat der Rheinaubund in Anerkennung der guten Zusammenarbeit und der Konzessionsinhalte mit der KRS am 23. November 2010 entschieden, gegen den Konzessionsentscheid vom 28. Oktober 2010 in Sachen Hochrheinkraftwerk Ryburg-Schwörstadt keine Beschwerde einzureichen. Der Rheinaubund wird sich im Rahmen der Begleitgruppe weiterhin aktiv bei der Umsetzung des Vorhabens beteiligen.

 
Zielsetzungen Rheinaubund
Der Rheinaubund setzt sich im Rahmen seiner Mitwirkung in der Begleitgruppe für die folgenden Ziele ein:

  • Der Geschiebehaushalt ist zu dynamisieren und überregional zu koordinieren. Auch sind allfällige Resultate der „Projektgruppe Geschiebehaushalt Hochrhein“ (PGG) zu berücksichtigen.
  • Die Fischgängigkeit ist in beiden Richtungen mindestens im heute tech­nisch möglichen Ausmass zu gewährleisten und entsprechend den Er­gebnissen des Monitoring sowie des technologischen Fortschritts anzu­passen. Das Umgehungsgerinne und sämtliche FAH müssen grundsätzlich allen Fischarten eine Aufstiegshilfe bieten. Die FAH muss mit einer Lockwassermenge von 1-5% der turbinierten Wassermenge versehen werden.

Standort

© swisstopo, 2010