Kanalisierung, Hochwasserschutz, Abwasserableitung, Wasserkraftnutzung: Die Mehrheit der Flüsse ist stark durch den Menschen genutzt.
80‘000 künstliche Überfälle und 14'000 Kilometer hart verbaute Ufer: Rund ein Viertel aller Schweizer Fliessgewässer zeigen grosse Defizite in ihrer Struktur, lediglich ein Zehntel aller Flüsse und Bäche sind unberührt. Das wirkt sich negativ auf die aquatischen Lebensgemeinschaften aus: Von den ursprünglich 55 einheimischen Fischarten der Schweiz sind acht bereits ausgestorben und nur 12 Arten gelten als ungefährdet.
Aber auch für den Menschen wichtige Ökosystemleistungen sind betroffen, so etwa die Versorgung mit Trinkwasser, der Hochwasserrückhalt oder attraktive Freizeit- und Erholungsräume.
Der Rheinaubund setzt sich dafür ein, dass Revitalisierungsprojekte angestossen und möglichst umfangreich umgesetzt werden. Er nimmt zu fachlichen Fragen Stellung und setzt sich für bei Behörden und Privaten für natürliche Fliessgewässer ein.
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