Renaturierung versus Revitalisierung

Mit Revitalisierungsprojekten wird seit einigen Jahren versucht, Flüsse und Bäche wieder in einen naturnäheren Zustand zurückzuführen.

 

Eine Renaturierung, also eine Wiederherstellung des natürlichen Ursprungszustands, ist heute kaum mehr möglich: Grossräumige Einflüsse des Menschen lassen sich nicht mehr rückgängig machen, so etwa die Trockenlegung einst ausgedehnter Feuchtgebiete oder der Bau von Siedlungen in früheren Schwemmflächen.

Häufig steht bei Revitalisierungen die Wiederherstellung einer naturnahen Gewässerstruktur im Vordergrund, von der man sich eine positive Wirkung auf die aquatischen Lebewesen erhofft.

In zahlreichen Projekten ist diese biologische Reaktion aber ausgeblieben. Hier stellt sich Wissenschaft und Praxis die spannende Aufgabe, die verantwortlichen Prozesse zu identifizieren und damit zu einer verbesserten Revitalisierungspraxis beizutragen.  

Dokumente & Links

Renaturierungen: was, warum, wo und wie?

Zusammenstellung (1.6 MB) des Rheinaubund erklärt die Zusammenhänge.

Was Fische wollen

Fachartikel (1.0 MB) in Natur und Mensch 02/08 zur fischökologischen Untersuchung an Thur und Rhone. 

Integrales Flussgebietsmanagement

Forschungsprojekt zu den:

- Wechselwirkungen zwischen konstruktiven Hochwasserschutz- massnahmen und der Lebensraumvielfalt in Fliessgewässern

 

- Auswirkungen der Längs- und Quervernetzung der Fliessgewässer auf deren Durchgängigkeit und den Genfluss 

Gerinneaufweitungen

Dokumentation zum WSL Workshop "Gerinneaufweitungen – Eine geeignete Massnahme zur Entwicklung naturnaher Fluss-Systeme?"